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Elba

 

Elba - eine Insel im Meer. Und das Meer ist lediglich der Beginn einer Reise nach Elba. 

Elba – das sind feine Sandstrände, bizarre Klippen, Steilküsten, malerische Buchten, kristallklares und  fischreiches Wasser. Aber auch uralte Eichen- und Kastanienwälder, hohe Berge, faszinierende Dörfer mit mittelalterlichem Flair und mondäne Tourismuszentren.

Auf Elba steht die Natur immer im Mittelpunkt allen Geschehens und Handelns. Und da die Inselbewohner ihre Umwelt seit jeher mit Umsicht und Respekt behandelt haben, bietet die Insel ihren Besuchern auch heute noch unberührte Schönheiten und einzigartige Panoramen.

Elba wartet mit vielen Überraschungen auf. In jeder Buch hat das Wasser eine andere Farbe und in kürzester Zeit gelangt man vom massiven Granit des Monte Capanne in die Bergbaugebiete im Ostteil der Insel, einem Eldorado nicht nur für Geologen. Schon in der Antike war Elba für seine Bodenschätze berühmt. Die Etrusker verdanken der Insel ihren Reichtum und damit auch ihre Macht und ihren Ruhm. Nicht weit weg von den Minen liegen die Steinbrüche, aus deren Granit die imposanten Säulen gefertigt sind, die seit Jahrhunderten Mittelalter- und Renaissancekirchen in ganz Italien zieren.

Gastfreundschaft wird auf Elba genauso groß geschrieben wie Umweltschutz. Die über die gesamte Insel verstreuten Hotels fügen sich harmonisch in die Landschaft ein, Campingplätze verstecken sich diskret unter Schatten spendenden Pinien am Rand der Sandstrände und die meisten Restaurants sind renovierte Landhäuser.

Portoferraio ist das Zentrum der Insel und beeindruckt mit seiner malerischen Lage auf einer von zwei Befestigungsbauten dominierten Landzunge die harmonisch mit dem Meer verschmilzt. Die Mauern aus der Renaissancezeit, der Turm der Medici, der mit Fischerbooten und Luxusyachten belegte Hafen, die strengen Kirchen und ein zum Kulturzentrum umgestaltetes Kloster aus dem 17. Jahrhundert prägen den Charakter dieses lebhaften Städtchens.

Sobald man die Altstadt von Portoferraio verlassen hat, wird die Landschaft felsig und den Besucher erwarten romantische Buchten und kleine, weiße Kiesstrände.

Nach den Felsen mit dem klingenden Namen “Faraglioni dell’Enfola” kommen die Strände La Biodola, Procchio, Spartaia und Paolina, dem Lieblingsstrand von Napoleons Schwester.  Das  reizende Bergdorf Poggio an den Hängen des Monte Capanne ist ein lohnendes Ausflugsziel.

Auf der Straße des Monte Perone durchquert man einen großen Kastanienwald, der sanft zur Macchia an der Steilküste hin abfällt Richtung Marciana Marina, einem vor nicht allzu langer Zeit entstandenen Ort, dessen von einem Turm aus der Zeit der Medici bewachte Strand ein beliebtes Ausflugsziel für Segler ist.

Die Besichtigung der romanischen Kirche San Giovanni ist ein lohnendes Muss, bevor man den Golf von Marina di Campo erreicht – einen halbmondförmigen Strand mit feinstem Sand auf dem sich immer eine lebhafte, fröhliche Urlaubermenge tummelt. Der Hafen wird von einem Turm aus dem 15. Jahrhundert überragt.

Weiter geht es nach Cavoli und Seccheto, zwei wunderschönen weißen Sandstränden und dann nach Fetovaia. Hier leuchtet das Meer smaragdgrün und früher kamen Delfine und Wale hierher um ihre Jungen zur Welt zu bringen. Die wenigen Einheimischen, die sich noch daran erinnern, erzählen auch, dass die Mütter ihren Jungen hier die ersten Schwimmstunden erteilten.

Die Südküste der Insel ist bis Lacona von vielen größeren und kleineren Buchten gesäumt.

In der Gemeinde Capoliveri wechselt die Landschaft schlagartig. Die Gassen und kleinen Plätze von Capoliveri geben den Blick frei auf den Golf mit dem schönen Namen Stella und den Golf von Mola.

Über das Städtchen Porto Azzurro, einen der wichtigsten Yachthäfen der Insel in dem die spanischen Besatzer ihre Spuren hinterlassen haben, geht es weiter in das Bergbaugebiet von Elba.

Rio Marina war einer der wirtschaftlich bedeutendsten Häfen der Insel – heute befindet sich hier ein interessantes Mineralienmuseum. Hinzu kommt, dass das gesamte Gebiet durch die rötliche Färbung der Eisenoxide geprägt ist. Der Ortskern ist sehr hübsch und über dem Yachthafen thront ein sechseckiger Turm.

Rio Elba ist ein malerisches Dorf, das seinen mittelalterlichen Charakter bewahrt hat und den Besucher mit seiner faszinierenden Atmosphäre bezaubert.

Zum Abschluss der Rundfahrt geht es steil hinauf zum Volterraio auf dessen Gipfel die Reste einer gleichnamigen Burg liegen. Von hier aus bietet sich dem Besucher ein unvergesslicher Ausblick auf den herrlichen Golf von Portoferraio.

 

 

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